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Zum internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März

Agnes Becker: "Die Bürgerinnen und Bürgern sind viel weiter als die Politik“.

Am Mittwoch, 3. März ist der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag des Artenschutzes. Die stellv. ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker, die in Bayern das Volksbegehren "Rettet die Bienen" initiiert hat, erklärt hierzu:

"Die Vielfalt der Arten kann nur gerettet werden, wenn die Politik die Weichen völlig neu stellt. Deutschland muss endlich handeln und den Artenschutz als vorrangiges politisches Ziel verstehen. Das bedeutet:

  • Es dürfen nicht weiter Lebensräume durch Infrastrukturmaßnahmen vernichtet werden.
  • Das Lieferkettengesetz muss nachverhandelt werden, um umweltbezogenen Sorgfaltspflichten mehr Geltung in der Welt zu verschaffen. Es ist unser Konsum, der andernorts die Zerstörung von Ökosystemen und damit den Verlust der Artenvielfalt verursacht.
  • Die EU muss Vorreiter werden und ihre verfehlte Agrarpolitik ändern. Die Agrar-Millionen dürfen nicht länger in die Taschen von Großbetrieben und Konzernen, die viel Agrarland besitzen, fließen. Öffentliches Geld für die Landwirtschaft muss an die Einhaltung ökologischer Standards gebunden sein. Wir wollen die Leistung natur- und klimaverträglich wirtschaftender Familienbetriebe endlich finanziell anerkennen.
  • Die bayerischen Bürgerinnen und Bürgern sind viel weiter als die Politik. Schon beim Volksbegehren haben die Menschen die Staatsregierung zum Handeln beim Artenschutz gezwungen. Und jetzt in der Corona-Krise zeigen sie erneut, dass sie mehr Bio aus Bayern wollen und auch bereit sind, mehr dafür zu zahlen. Die private Nachfrage nach Bioprodukten boomt, die öffentliche Nachfrage hinkt hinterher. Die Staatsregierung muss endlich klare Vorgaben für mehr regionale Biolebensmittel in staatlichen und kommunalen Kantinen machen. Das Ausbauziel 30 Prozent Ökolandbau bis 2030 ist festgeschrieben, die Menschen wollen es und die Regierung muss handeln."

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