Resolution des Kreistags zum Lärmschutz an der A 94

„Auch wenn´s dem „Scheuerschen Menschenverstand“ widerspricht: An einer Geschwindigkeitsbegrenzung führt kein Weg vorbei.

Insbesondere die Nachtruhe ist für die Menschen ein hohes Gut.“ So brachte ÖDP-Kreisrat Reinhard Retzer seine Haltung zur Resolution des Kreistags Mühldorf für einen verbesserten Lärmschutz an der A 94 auf den Punkt.

Er betonte, dass die ÖDP immer gegen den Bau der A94 durchs Isental gewesen sei.

„Wir stehen aber vollumfänglich hinter dem gemeinsamen Antrag, weil es letztlich der rechtlich richtige Weg ist, dem wir im Kreistag das größtmögliche Gewicht verleihen sollten“, so Retzer weiter.

Hart ins Gericht ging er mit der CSU: „Es ist schon ein stückweit Heuchelei dabei, wenn sich diejenigen, die diese Trasse wider alle Vernunft und wider die Interessen der Anwohner durchgesetzt haben, nun an die Spitze des Protestes stellen.“

Letztliche ziele die Resolution lediglich darauf ab, zu überprüfen ob die gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden.

„Für Nachbesserungen bei baulichen Lärmschutzmaßnahmen sehe ich schwarz. Da fehlen ein paar „Milliönchen“, die der Bund für die Entschädigungsleistungen für das Scheuersche-Mautdesaster zurückhalten muss“, meinte Retzer.

Eines sei aber klar:  „Der „ befahrbare Traum A94“ dürfe nicht dauerhaft zum Albtraum für die Anwohner werden.“


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