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Großer Zuspruch für Radltour mit ÖDP-Bundestagskandidat Bernhard Suttner

Großen Zuspruch fand die traditionelle Radltour der ÖDP-Kreisverbände Mühldorf und Altötting. Eine 30-köpfige Gruppe traf sich am Bahnhof Mühldorf, um gemeinsam mit ÖDP-Bundestagskandidaten Bernhard Suttner einige kommunalpolitische Brennpunkte unter die Lupe zu nehmen.

Beim ersten Stopp am Mühldorfer Stadtplatz brachte Helmut Nodes die Probleme zu Sprache, die die Fahrradfahrer dort plagen. Noch immer habe das Auto dort Vorrang. Er mahnte ein Fahrradkonzept für die Stadt Mühldorf an.

In Ehring, Gemeinde Polling begutachteten die Teilnehmer eine Blühwiese des Maschinenringes Altötting-Mühldorf, für die u.a. ÖDP-Bundestagskandidat Bernhard Suttner eine Blühpatenschaft übernommen hat. Suttner begrüßte die Anstrengungen von Landwirten, Blühpaten und Umweltorganisationen, die im Nachgang des erfolgreichen ÖDP-Volksbegehrens für Artenvielfalt unternommen werden. „Mit 5-jährigen Blühpatenschaften sei es aber noch nicht getan.“

Weniger begeistert zeigten sich die Teilnehmer über die erheblichen Eingriffe, die das neue Gewächshaus in Weiding mit sich bringt. Die regionale Erzeugung darf die ökologischen Belange nicht in den Hintergrund drängen, so der einhellige Tenor. Es muss gewährleistet sein, dass ausschließlich aufgefangenes Regenwasser für die Bewässerung herangezogen wird und mit hoher Effizienz lediglich regenerative und nachhaltig erzeugte Energie für die Beheizung verwendet wird. Nur so sei der hohe Flächenverbrauch zu vertreten. „Tomaten aus wasserarmen Gebieten in Spanien sind auf Dauer keine Lösung,“ so Tourführer und ÖDP-Schatzmeister Georg Schmid.

Anschließend machte man noch Station bei einer Kiesgrube in Tüßling, die sich mitten im Wald befindet. Für diese hat die Firma Haba-Beton eine Genehmigung für den Nasskiesabbau beantragt. Angelika Ehgartner von der Bürgerinitiative Netzwerk Trinkwasser (BINT) brachte die Sorge zur Sprache, dass eine damit verbundene Grundwasserabsenkung ein nahegelegenes Biotop gefährde. Bernhard Suttner sprang ihr zur Seite und bekannte sich angesichts der Klimaerhitzung zum klaren Schutz des Trinkwassers.

Große Fragezeichen gab es an der Deponie der ehemaligen Firma TechnoSan, als man das dort gelagerte Material nur halb abgedeckt vorfand. Hans Huber, ehemaliger Kreisrat aus Altötting beklagte die Ungewissheit, wie mit dem Gelände und dem darauf befindlichen belasteten Problemmüll umgegangen werden solle.

Bei einer abschließenden geselligen Einkehr stärkte man sich für den kommenden Bundestagswahlkampf.