Faszination Isental bei der Radltour der ÖDP

Eine schöne und informative Radlfahrt durch das Isental von Ampfing über Schwindegg nach Dorfen wurde vom Kreisverband Mühldorf der Ökologisch-Demokratischen Partei durchgeführt.

Trotz besten Wetters war die heitere Radltour aber durchaus auch von Nachdenklichkeit geprägt. Sie stand unter dem Motto „ein letztes Mal durchs Isental“, das in Zukunft durch die Asphaltschneise der A 94 verschandelt wird. An einigen Stellen hielt die 20-köpfige Gruppe um Organisator und Kreisvorstand Georg Schmid inne, um sich die Eingriffe durch den Autobahnbau zu verdeutlichen. „Täglich werden in Bayern 18 Hektar bester fruchtbarer Boden für Straßen und Siedlungen verbraucht“, stellte Georg Schmid fest. „Es ist höchste Zeit Maßnahmen zu ergreifen, um den Transportwahnsinn unserer Wirtschaft zu begrenzen und den Entscheidungsträgern den Blick für unsere faszinierende Kulturlandschaft zu schärfen“. Nach Besichtigung der monumentalen Lappachtalbrücke bei Dorfen stärkte man sich im Biergarten des Gasthauses Lebzelter, bevor ein Teil der Gruppe den Rückweg nach Ampfing auf der am „höchsten frequentierten, eingleisigen und nicht elektrifizierten Bahnstrecke Deutschlands“ antrat. „Hier bestünde wirklich Handlungsbedarf“, meinte ÖDP-Kreisrat Reinhard Retzer und forderte Priorität für den zweigleisigen Bahnausbau.

Die Radlgruppe im Isental

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